Kalabrien - ein Geheimtipp für Italien–Liebhaber

Island

Unter diesem Motto sind wir, eine Reisegruppe der Reiseagentur Vogt, aus Stemwede – Levern mit 27 Personen, bei Deutschland – Wetter, am 16. September 2017, mit guter Laune zum Flughafen, gestartet.2 1/2 Stunden Flugzeit, und Temperaturunterschied am 1. Tag 34° Grad, war traumhaft, denn Kalabrien liegt an der Spitze des italischen Stiefels, am südlichsten Punkt Italiens.
Unsere Hotelanlage, direkt am Meer, eingebettet von viel Blumen, Palmen und Grünanlagen, verwöhnte uns mit leckeren Gerichten, typisch für die Region.
Unser Reiseleiter Fernando und Fahrer Nico, haben uns in den darauffolgenden Tagen einzigartige Landstriche, unverfälschte, typische Orte und Geschichte des Landes näher gebracht. ,,Tropea“ war unser erstes Ziel, mit historischem Zentrum, Kathedrae. Das Cap Vaticano, sowie Serra San Bruno und Pizzo, Scilla, Reggio Calabria, Gerace und Locri, waren unsere Ziele.Jeden Tag neue Eindrücke und sehr unterschiedliche Orte, brachten uns zum Staunen.
Ob Klosteranlagen, Kathedralen, Gassen und Orte, hatten Geschichte und Vergangenheit. Eine Minikreuzfahrt, bei super Wetter und ruhiger See, führte uns zu den Äolischen Inseln Vulcano, mit Schwefelbädern, Lipari und Insel Stromboli, mit gleichnamigem, aktivem Vulkan. Schwarzer, feiner Laversand und Spuren der letzten Vulkan Ausbrüche, waren deutlich zu sehen.
Mittags haben wir immer in Tavernen mit typischen Gerichten ,, Siesta“ gemacht, bei Fisch, Tapas, Pizza, Nudelgerichte im allen Variationen, Espresso und leckerem Wein, haben wir es uns gutgehen lassen. ,,Gemütlichkeit“ wird hier Großgeschrieben und das haben wir alle genossen.

Sonne pur und eine nette Gemeinschaft machten diese Woche unvergessen.

Einmal Rund um Island...

Island

war schon ein langgehegter Wunsch von mir. Viel hatte ich in Dokumentationen über dieses Land gesehen und gelesen. Die Naturwunder Islands hatten es mir angetan und für mich stand fest, dass wir von der Reiseagentur Vogt, Stemwede-Levern, dieses Ziel anbieten würden. Nun konnte ich vom 06.07. bis 14.07.2017 unserer Reisegruppe den Traum erfüllen. Wir starteten in der Hauptstadt Reykjavik und fuhren gegen den Uhrzeigersinn, überwiegend der Straße Nr. 1 folgend, welche quasi einen Gürtel um die Insel bildet. Sie ist die Hauptlebensader-/ Verbindung der Städte und größeren Orte Islands. Von hier fuhr unser Fahrer immer mal wieder auf nur geschotterten Wegen zu den Naturwundern. Ziele, zum Teil mit kleinen Wanderungen verbunden, unzähligen kleinen und großen Wasserfällen bis zum Mächtigsten, dem Dettifoss, standen auf dem Plan. Ebenso imposante Geothermalgebiete mit speienden Geysiren, tiefen Erdspalten und bis an den Horizont reichenden Lavafeldern. Eine Bootsfahrt bei strahlendem Sonnenschein und stahlblauem Himmel auf dem Jökulsarlon (Gletschersee), kreuzend zwischen den „gekalbten“ Eisbergen, war atemberaubend. Kulturelle Eindrücke in Ausstellungen oder in den alten Torfgebäuden mit Einblicke in das Leben im 18. und 19. Jahrhundert gehörten ebenso dazu. All diese Schönheiten und viele, viele mehr haben wir auf Island entdeckt. Diese könnte und möchte ich gar nicht weiter aufzählen. Denn das Größte an diesem wunderbaren Land war nach Gruppenmeinung und für mich die Natur! Die klare und durchdringende Luft, die sich verquickenden Farben und Landschaften. Stille abwechselnd mit rauschenden und tobenden Wasserfällen oder die Stimmen der Vögel. Fast ununterbrochen schiebt neues Land das alte beiseite. Vulkanismus und Eis beherrschen das Land. Die mächtige Eiskappe des größten Gletschers Vatnajökull ist von sehr vielen Punkten der Insel zu sehen (siehe unser Gruppenfoto). Island zu bereisen ermöglicht einmalige, emotionale Erlebnisse, die es unvergesslich machen. Zum Ende unserer Reise hatten wir 1721 Kilometer voller Überraschungen zurückgelegt und das Privileg genossen, für isländische Verhältnisse nur gutes Wetter gehabt zu haben.

Zur Erholung standen noch zwei Tage Reykjavik an. Diese Stadt bietet alles. Eine tolle Altstadt mit lieblichen Lokalen , reizvollen Geschäften, Freizeit- und Sportaktivitäten.

Zum Frühjahresstart 2017 nach Mallorca und in die Toscana

Mallorca Toscana

Unser Gruppenreisen - Programm führte unsere Gäste zu Beginn des Jahres zu zwei beliebten Zielen. Vom 12. bis 19. März hieß es „Malle, wir sind mal wieder da.“ Mit einer zauberhaften Frühlingswoche und bereits warmen Temperaturen genossen wir den Aufenthalt auf der Lieblingsinsel der Deutschen. Mit geführten Ausflügen nach Palma, Valdemossa, Porto Cristo, der Klosteranlage Lluc und dem Klosterberg Sant Salvador, mit einem traumhaften Panoramablick über die Insel, war die Woche kulturell bestückt. Zwei freie Tage standen noch zu eigenen Aktivitäten zur Verfügung und die wurden nach belieben genutzt. Sonnenbaden am Hotelpool oder Shopping im nahen Palma oder an der wenigen Meter entfernten Promenade standen auf dem Programm. Übrigens ein Tipp: der März ist ein toller Monat, um Mallorca zu besuchen. Es hat zwar noch nicht alles auf, aber die Insel erwacht quasi – auch die Natur. Es geht geruhsamer zu, in den Restaurants gibt es gute Plätze und an den Sehenswürdigkeiten ist der Blick darauf einfach besser. So auch im Klischee verklärten „Ballermann 6“. Der hatte gerade im neuen Glanz (neue Sessel, frisch gestrichen, einfach picobello) eröffnet. Heute ein echt toller und friedlicher Ort, um den Blick auf den Strand und das Meer zu richten.

Vom 05. bis 12. Mai erfuhren wir die unvergleichliche Lebensart der Toscana. Die Verbindung von Natur und den einzigartigen kulturellen Städten, Bauwerken und der Toskanischen Küche galt es zu erkunden. Direkt in Montecatini Terme lag unser Hotel im Zentrum der Stadt und zu den Ausflugszielen. In Florenz, Siena, Lucca, Pisa und Vinci wurde uns viel geboten. Dabei ging es nicht nur um die berühmten Bauwerke. Auch kulinarisch galt es den Chianti in all seinen Erscheinungsformen, dazu Schafskäse und Brot zu genießen. Auch hier waren wieder zwei freie Tage für die persönlichen Neigungen eingeplant. Dazu gab es aufgrund der günstigen, öffentlichen Anbindungen Gelegenheiten in alle Himmelsrichtungen. Wer einmal in der Toscana war, kommt bestimmt noch einmal. Es war schon unser dritter Besuch – und immer eben ein bisschen anders schön!

Dieses Jahr geht es noch im Juli nach Island, im September nach Kalabrien und im November mit einer exklusiven Kleingruppe auf Safari nach Tansania in die Serengeti und den Ngrongoro-Krater.
Für Interessierte: es sind nur noch ganz wenige Plätze vorhanden.

Sardinien – Smaragdküste und wilde Berglandschaft

Sardinien

In einer 8-tägigen Gruppenreise nach Sardinien erlebten unsere Gäste im September nochmals wunderschöne spätsommerliche Tage. Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und gehört politisch zu Italien. Am bekanntesten ist wohl touristisch die Costa Smeralda. Wobei die Einwohner, die Sarden, ihre ganz eigene Kultur und auch Sprache pflegen. In Palau, ganz im Norden der Insel, schlugen wir für eine Woche unsere „Zelte“ auf und erkundeten diese so vielfältige Insellandschaft. Auf La Maddalena, einer kleinen vorgelagerten Insel, war bis 2008 ein Marinestützpunkt. Heute sind die verbliebenen Gebäude anderen Zwecken zugedacht und das Inselgebiet ist größtenteils unter Naturschutz. Nur 12 km weiter nördlich und gut sichtbar war die französische Küste von Korsika zu sehen. In den weiteren Tagen wurden sowohl die Ostküste, die Westküste und das Landesinnere ausgiebig betrachtet. Beeindruckende Gegensätze taten sich auf. Steile, 200 m herabfallende Klippen bei Capo Caccia, hügelige Hinterlandschaften bis hin zu bizarren, gebirgigen Granitformationen. Überhaupt waren aus diesen Naturformationen so manche Gesichter oder Tierkörper wie der Bärfelsen oder der Elefant zu erkennen. Im Barbarenland, einem schwer zugänglichen, gebirgigen Teil, war mit dem Besuch der Hirten einer der Höhepunkte. Ausgiebig wurde am offenen Feuer Gegrilltes, Käse, Wurst und Schinken verkostet. Natürlich gehörte auch landestypischer Wein dazu. Die Hirtenmusik mit dem „Bockgesang“ und Tanz trug zur Stimmung bei. Sardinien besitzt auch sehr alte kulturelle Stätten, wie magelitische Riesengräber aus der Steinzeit oder die Nuraghen, Rundbauten aus Granitsteinen, die zu einem Teil unter und über der Erde gebaut sind. Ach ja, wussten sie, dass die beiden Kuhrassen auf Sardinien „Limousine“ (weißes Fell) und Chevrolet (rotes Fell) genannt werden? All diese vielfältigen Eindrücke nahmen wir mit nach Hause und genossen auch die freien Tage, die so jeder nach seinem Geschmack gestalten konnte. Vom Wochenmarkt, Baden im noch immer 24 Grad warmen Mittelmeer bis zu Bootstouren war vieles möglich. Sardinien hat nicht nur die Smaragdküste, die ganze Insel in seiner Vielfalt ist ein Edelstein!

Ischia – Die grüne Vulkaninsel

Ischia

Vom 16. bis 23. April 2016 hieß das Programm für die Reisegruppe der Reiseagentur Vogt aus Levern „ Ischia – Die grüne Vulkaninsel“. Ihre einzigartige Lage im Golf von Neapel begeisterte uns. Dank des vulkanischen Ursprungs verfügt die Insel über eine Vielzahl von warmen Quellen mit Thermalwasser, dessen heilende Wirkung durch Mineralien bekannt ist. In unserem Hotel Tritone, in der Gemeinde Forio, konnte jeder Gast sich dem Wohlbefinden hingeben und in einem der bis zu 38 Grad warmen Thermalbecken verweilen oder den Tag ausklingen lassen. Eine ganztägige Inselrundfahrt auf Ischia verschaffte uns einen Eindruck von der Schönheit der Natur und den Sehenswürdigkeiten. Die botanischen Gärten „La Mortella“, das riesige Castello Aragonese tronend über dem Ort Ischia Ponte und die Poseidon Thermalanlagen sind wohl die bekanntesten Punkte, welche auch wir erkundeten. Auch ein Abstecher nach St. Angelo, „ unserer Angies Feriendomizil“ war dabei. Auf dem Programm stand auch ein Besuch der kleinen Nachbarinsel Procida. Als Insel der Seefahrer bekannt ist im Istituto Nautico die älteste Seefahrerschule Europas. Von der Festung Terra Murata, in der bis 1988 nach ein berüchtigtes Gefängnis war, hatten wir einen traumhaften Blick auf den Fischerhafen der Stadt, den Golf von Neapel und auf Capri. Capri wiederum stand fakultativ auf dem Programm und einige von uns setzten für einen Tag über. Haupterwerbszweig ist hier der ganzjährige Fremdenverkehr , was man unschwer an der Vielzahl der Besucher erkennen konnte. Capri mit den Augustusgärten und Anacapri mit der Villa San Michele waren unsere Ziele und wiederum auch eine einstündige Inselumrundung im Boot war möglich. Sie ermöglichte eine einzigartige Perspektive vom Meer auf alle Sehenswürdigkeiten wie die nadelförmige Felsenformation „Faraglioni“, die verschiedenen Grotten bis zur berühmten blauen Grotte und auch auf Bauwerke wie die Via Krupp. Eine schöne Woche mit herrlichem Wetter ging zu Ende, aber was unbedingt noch erwähnt werden muss ist das italienische Wort „Ars vivendi“ (die Kunst zu leben). Gutes Essen, guter Wein, etwas mehr Ruhe – auf Ischia wurde es gelebt! Warum micht auch hier bei uns in Deutschland oder auf einer unser nächsten Gruppenreisen?

Namibia - Eindrucksvolles Afrika

Namibia

Eine Rundreise in Namibia war vom 20.02. bis zum 05.03.2016 unser Ziel. Schon kurz nach der Ankunft am Hosea Kutako Intern. Airport drängten sich so viele Eindrücke auf , dass es hier schwierig wird in einem kleinen Bericht alles zu beschreiben. Unsere Tour startete in Windhoek, der Hauptstadt und einzigen Großstadt Namibias. Grob gesagt, der Nordwesten des Landes in einer riesigen Schleife sollte unser „Revier“ werden. Ernst, ein erfahrener Kenner des Landes und in der 3. Generation Namibier mit deutschen Wurzeln stand uns exzellent zur Seite. Es wurde eine Reise durch Landschaft, Kultur und Alltag- und ich denke, mit diesen drei Wörtern kann ich es am Besten auf den Punkt bringen. Landschaft: Der Weg in Namibias Norden führte zunächst durch weite Grasebenen mit lichten Dornenbüschen und Baumbewuchs. Die Ebene selbst erstreckt sich auf einer stattlichen Höhe von bis zu 1400 m über Meereshöhe. Dazu immer wieder Berge die sich in besonderer Gestaltungsform darstellen und zum Beispiel von den Herero als Po-Backen benannt wurden. Im Norden der Etosha-Nationalpark. „Etosha“ frei übersetzt „großer weißer Platz“. Eine normalerweise, staubtrockene, flache Mulde, die in regenreichen Jahren kurzfristig wieder zu Leben erwacht. Um die Pfanne herum erstreckte sich der Nationalpark, hauptsächlich aus Busch- und Dornsavanne bestehend. Auf der Fahrt nach Westen, durchs Damaraland, schroffe Berge und steinige Wüstenlandschaften. Bei der Durchfahrt durch den Skelettküstenpark die Sicht auf unglaublich bizarre Dünen und der Einfluss des nahen Atlantiks mit Nebelwolken, die bis an die Küstenlinie vordrangen und dann wie abgeschnitten stagnierten. Die Namib -Wüste in der Gegend von Sossusvlei, mit ihrem höchsten Sanddünen der Welt und der einmaligen Rotfärbung war für sich eine Zauberwelt der Formen, Farben und des Lichts. Eine wieder ganz andere Landschaft zeigte sich in der Kalahari. Auch hier gab es roten Sand aber es blühte und grünte jeder Baum und Strauch. Es hatte geregnet! Für uns? Egal, wir hatten das Glück der Gegensätze.

Kultur: Der Besuch eines Dorfes vom Volk der Himba, die mystische Stimmung am Friedhof von Herero Häuptlingen oder Namibias Ureinwohner die San-Buschleute waren uns nahe. Aber auch die Gegensätze Stadt , kleine Ortschaft, Dorf mit ihrem sichtbarem sozialem Gefälle formte ein Bild bei jedem Mitreisenden. Obendrein eine Stadt wie das Seebad Swakopmund, wo deutsche Kolonialzeit, deutsches Brauchtum und Gedankengut irgendwie noch sehr gegenwärtig sind. Viele Bauwerke stammen noch aus der Kaiserzeit und verbreiten ihren ganz eigenen Charme.

Alltag: Die Gegensätze in der Landschaft und in der Tierwelt sind zu unserer Heimat groß und überwältigend. Gerade dort, wo wir wegen der schroffen, steinigen Gegend nichts erwarteten, posierte plötzlich ein Nashorn – wie aus dem Nichts. Das beschreibt vielleicht am Besten den Alltag, ständig und blitzschnell konnte sich die Situation ändern. Aber es war immer ein gutes Gefühl mit positiven Überraschungen. Insbesondere die Menschen waren freundlich und nahbar. Es ist gut, wenn ein jeder sich im Alltag einen eigenen Eindruck verschafft! Das gilt sicherlich auch für zu Hause. Ach ja, natürlich haben wir auch sie in der Natur gesehen: Zebra, Giraffe, Elefant, Nashorn, Löwe, Robben, Affen, Antilopen.......... usw. usw.


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